Richtig lüften in der ÜbergangszeitRichtig lüften in der Übergangszeit

Diese Empfehlungen bringen Sie gesund durch den Herbst

Gerade in der Übergangszeit passieren sowohl beim Heizen als auch beim Lüften viele Fehler. Während es nachts teilweise frostig ist, sorgt die Sonne tagsüber für angenehme Temperaturen. Kein Wunder, dass sich viele bei diesen Temperaturschwankungen unsicher sind, wann und wie sie in der Übergangszeit am besten heizen und lüften sollen. Auf der Suche nach Empfehlungen zum richtigen Heizen wird man schnell fündig, doch wie sieht es mit solchen zum richtigen Lüften aus? Hierzu lässt sich teilweise nur sehr wenig finden. Skybad.de schafft Abhilfe und verrät Ihnen nützliche Tipps rund ums Lüften in der Übergangszeit.

In der Übergangszeit empfiehlt es sich grundsätzlich etwas länger zu lüften, etwa 10 bis 15 Minuten pro Lüftungsvorgang. Grund hierfür liegt in der hohen Luftfeuchtigkeit. Je wärmer tagsüber die Außenluft ist, desto mehr Feuchte enthält sie. Daher kann sie nicht so viel von der überschüssigen Feuchte aus den Wohnräumen –  insbesondere aus Küche, Badezimmers und Schlafzimmer – aufnehmen und benötigt mehr Zeit zum Ausgleichen der unterschiedlichen Werte. Die Obergrenze von Wasserdampf in der Luft liegt bei 60% und sollte nicht überschritten werden. Eine zu hohe Luftfeuchte wirkt sich in zweifacher Hinsicht negativ aus. Durch sie erhöht sich das Risiko der Schimmelbildung, was nicht nur ein gesundheitliches Problem darstellt, sondern auch schädlich für die Bausubstanz ist. Dies betrifft vor allem das Bad, denn hier passiert es schnell, dass beispielsweise nach einer heißen Dusche eine Luftfeuchtigkeit von 70% erreicht wird. Diese sollte nur von kurzer Dauer sein und langfristig unter 60% gehalten werden. Auch beim Schlafzimmer ist vermehrte Vorsicht geboten. Wer bei geschlossenem Fenster schläft, hat mit 60% Luftfeuchte bereits den Grenzwert überschritten. Da durch das Ausatmen die Feuchtigkeit in der Luft ansteigt, sollte hier der Prozentsatz bei etwa 40% gehalten werden.

Nichts destotrotz sollte die Luftfeuchtigkeit auch nicht zu niedrig sein. Es gilt die Untergrenze von 40% Luftfeuchtigkeit im Raum. Diesen Wert nicht zu unterschreiten ist vor allem um die Abendzeit herum, wenn die Temperaturen wieder sinken, wichtig. Denn dringt kalte Außenluft ein, sinkt auch die Luftfeuchtigkeit. Eine zu trockene Luft hat zur Folge, dass menschliche Schleimhäute auszutrocknen und Atemwege gereizt werden. Dies kann sehr unangenehm werden und lässt sich ganz einfach vermeiden: Mit einem Hygrometer, das die Luftfeuchtigkeit misst, finden Sie den richtigen Anteil von Wasserdampf in der Luft.

Zusätzlich zum längeren Lüften raten wir Ihnen, auf Dauerlüften durch das Kippen von Fenstern zu verzichten. Auch wenn das Kippen der Fenster als vermeintlich gelungene Alternative im Umgang mit den wechselhaften Temperaturen der Übergangszeit zu sein scheint, der hierdurch bedingte Luftaustausch ist minimal und es wird nur unnötige Energie verschwendet. Darüber hinaus erhöht Dauerlüften die Gefahr von Schimmelbildung, da beim Zusammenstoßen der oftmals kälteren Außenluft auf die wärmere Raumluft die Laibung der Fenster auskühlt und so Tauwasser entsteht.  Aus diesem Grund sollten Sie während des Lüftens auch die Heizung ausschalten, da diese die Luft im Raum nur weiter erwärmt und die Differenz von Außen- und Innentemperatur erhöht.

Wer diese Punkte beim Lüften beachtet, spart Kosten und kommt gesund durch den Herbst. Und weil es in der Übergangszeit mit dem richtigen Lüften alleine nicht getan ist, bieten wir Ihnen in unserem Onlineshop außerdem alles Nötige für Ihre Heizung an, damit auch die im Herbst voll einsatzbereit ist.


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